Internationale Solidarität - Mitmachen!

Hier zeigen wir Dir Hilfsorganisationen, die ihre internationale Solidarität mit Flüchtlingen, Migranten und Betroffenen bekunden.  Auf dem Meer, in den Camps, nahe bei den betroffenen Menschen vor Ort. Du möchtest ggf. dort mithelfen? Wir zeigen Dir, wie Du bei Projekten und als Helfer*in mitmachen kannst.

  • Adopt a Revolution,
  • borderline-europe,
  • sea-watch.org,
  • ...

Adopt a Revolution

Trotz Krieg und Verfolgung setzen sich syrische AktivistInnen vielerorts gewaltfrei für die Achtung der Menschenrechte, für Frauenrechte, für Toleranz und die Demokratisierung der Gesellschaft ein. Adopt a Revolution unterstützt zivile emanzipatorische Initiativen von syrischen AktivistInnen mit Spendengeldern, mit Know-How und Beistand, solidarisch und auf Augenhöhe. Hier ein Paar Projektbeispiele:

  • Projekt Human Rights Guardians
    Rund 100.000 Syrerinnen und Syrer verschwanden in Haftzentren oder an Checkpoints.
    Die Organisation Human Rights Guardians dokumentiert akribisch Einzelfälle und setzt sich für die Aufklärung dieser Verbrechen ein.
  • Projekt Visions4Syria
    Mit Visions4Syria ist ein Netzwerk von jungen Syrer*innen entstanden, die im Exil weiter daran arbeiten, die Zukunft eines freien, demokratischen Syriens mitzugestalten

  • Projekt Sard Network
    Die Aktivist*innen der Plattform Sard (deutsch: Narrativ) sammeln und veröffentlichen seit 2017 Geschichten und Erzählungen aus der syrischen Revolution. So tragen sie dazu bei, Erinnerungen und Geschichten aus der Zeit der syrischen Revolution zu bewahren - und den einfachen Menschen eine Stimme zu geben.

  • Projekt Makers of Change, Kafranbel
    Bis zu ihrer Vertreibung war das Ziel der Aktivist*innen eine Gesellschaft mit gleichen Rechten für Männer und Frauen. Inzwischen selbst zu Flüchtlingen geworden, leisten die Frauen in Selbstorganisation Corona-Hilfe in informellen Flüchtlingslagern.

Sie möchten bei Adopt a Revolution mitmachen?
Am besten ist es, wenn Sie regelmäßige Aufgaben übernehmen können, zum Beispiel Übersetzungen. Adopt a Revolution freut sich auch, wenn Sie sich spontan an Kampagnen und Aktionen beteiligen möchten. Schicken Sie einfach eine E-Mail an: info@adoptrevolution.org.

Wenn Sie möchten, werden Sie mit einem Newsletter  auf dem Laufenden gehalten.
Sie können Adopt a Revolution auch gerne mit einer Spende unterstützen.
Sie können auch Infomaterial (Broschüren, Flyer oder Zeitungen) verteilen, das Ihnen zugesandt wird.
Sie geben ein Informationsblatt oder eine Zeitschrift heraus? Schreiben Sie Adopt a Revolution und Sie erhalten Beispieltexte zum Überarbeiten und Verwenden.


borderline europe

#DefendSolidarity: Kriminalisierung von Solidarität

borderline-europe Menschenrechte ohne Grenzen e.V.
hat eine Infobroschüre #DefendSolidarity veröffentlicht, die einen Über- und Einblick über die Hintergründe, verschiedene Stufen/Formen, Auswirkungen und Fälle von Kriminalisierung innerhalb der Europäischen Union gibt, inklusive Interviews mit und Steckbriefen zu Betroffenen.

So behandelt die Broschüre prominente Fälle wie die der iuventa10, Sara Mardini & Seán Binder, Mare Liberum oder den des Öltankers Maersk Etinne und die zunehmende Kriminalisierung der zahlreichen weiteren Seenotrettungsorganisationen, aber auch etwa die Gängelung der Flüchtlingsräte durch neue Auflagen für finanzieller Förderung, die Kriminalisierung des Kirchenasyls, Berichte der NGO Are You Syrious aus Kroatien, Fälle in Frankreich (Calais + italienische Grenzregion), Belgien, Island, Schweden uvm.

Die Broschüre zeigt aber auch Bewegungen und Projekte des Widerstands gegen diese staatlichen Repressionen auf und dass sich die Zivilgesellschaft nicht einschüchtern lässt (United4Rescue, Louise Michel, Supportkampagnen & Solidaritätsbewegungen, ...).

Begleitend zur Broschüre gibt es auch youtube-Videoclips mit Betroffenen:
Kathrin Schmidt (Iuventa),
Seán Binder,
Sara Mardini,
Anouk van Gestel und Pierre-Alain Mannoni.

Mitmachen bei borderline-europe:

Praktikum und ehrenamtliche Mitarbeit:
borderline-europe bietet Praktika im In- und Ausland (Berlin, Palermo) an und freut sich über ehrenamtliche Mitarbeit.
Ausführliche Info dazu gibt es hier.
Bei Interesse bitte mail@borderline-europe.de

Wenn Sie borderline-europe unterstützen möchten:
volunteer@borderline-europe.de

Spenden sind ebenfalls willkommen:
Bank für Sozialwirtschaft Berlin IBAN: DE11430609674005794100 BIC: GENODEM1GLS (Bochum)


Sea-Watch.org

Die Mission von Sea-Watch lautet:

  • Menschen retten:
    Jedes einzelne durch diese Initiative gerettete Leben ist ein Sieg und ein Zeichen der Menschlichkeit.

  • Öffentlichkeit herstellen:
    Sea-Watch informiert mit ihrer Arbeit und macht damit auf die Flüchtlingsschicksale und die humanitäre Katastrophe im Mittelmeer aufmerksam.

  • Nachahmer*innen ermutigen:
    Es gibt viele Möglichkeiten, tätig zu werden. Sea-Watch will mit ihrer Aktion andere Menschen empowern, zu handeln. All jenen möchte Sea-Watch ihre Erfahrungen zur Verfügung stellen.

Mitmachen als Crew-Mitglied:

An Bord der Rettungsschiffe von Sea-Watch arbeiten über 20 Freiwillige als Crew während des gesamten Jahres. Ein Einsatz inklusive Vor- und Nachbereitung dauert dabei jeweils etwas mehr als 3 Wochen. Um die Mission erfüllen zu können, benötigt Sea-Watch Menschen mit speziellen und sehr unterschiedlichen Fähigkeiten. Folgende Positionen gibt es auf den Schiffen regelmäßig zu bekleiden (mit Links zum Anforderungsprofil):

Kontakt Mitmachen:
Du kannst Sea-Watch jederzeit gerne kontaktieren, solltest du eine Frage zum Crewing oder zu einer bestimmten Position an Bord haben:
crew@sea-watch.org.
Bitte beachte dabei auch die  FAQs.

Mitmachen ohne mitzufahren:
Sea-Watch freut sich über Geldspenden, um Menschenleben im Mittelmeer retten zu können. Neben der materiellen Hilfe ist auch organisatorische Hilfe willkommen – z.B. im Basiscamp auf Malta oder für Kampagnen in Deutschland. Eine große Hilfe ist auch die Verbreitung der Idee von “Sea-Watch“ im Freundes- und Bekanntenkreis. Ansprechpartner*innen zu unterschiedlichen Kontaktbereichen von Sea-Watch gibt es hier.