Corona-Update: 10.02.2021

Die neuen Bund-Länder-Beschlüsse

  • Die seit 16. Dezember geltenden zusätzlichen Maßnahmen wurden ebenfalls verlängert. So sind Teile des Einzelhandels weiter geschlossen. Friseursalons können unter Auflagen ab dem 1. März wieder öffnen.
  • Weitere Öffnungsschritte können bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz von höchstens 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner durch die Länder erfolgen. Dies betrifft den Einzelhandel, Museen und Galerien sowie noch geschlossene körpernahe Dienstleistungsbetriebe.
  • Über die schrittweise Rückkehr zum Präsenzunterricht an Schulen und zur Ausweitung des Kitaangebots entscheiden die Länder im Rahmen ihrer Kultushoheit.
  • In Landkreisen und Ländern mit hohen Inzidenzen werden die Länder weiterhin über die allgemeinen Regeln hinausgehende umfangreiche lokale und regionale Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz ergreifen.

Zur aktuellen Coronaschutzverordnung NRW (gültig ab 14.02.2021):
https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/210212_coronaschvo_ab_14.02.2021_lesefassung.pdf


Update 21.01.2021:

Die Coronaschutzverordnung des Landes NRW vom 07.01.2021 wird entsprechend den Bund-Länder-Beschlüssen zur Corona-Pandemie (siehe unten) aktualisiert und tritt ab 25.01.2021 in Kraft.


Update 19.01.2021:

Die wichtigsten Bund-Länder-Beschlüsse zur Corona-Pandemie:

    • Der Shutdown wird bis zum 14. Februar 2021 verlängert.
    • Bis dahin bleiben auch Schulen und KiTas geschlossen und die Präsenzpflicht aufgehoben.
    • Im ÖPNV und in Geschäften sind künftig nur noch medizinische Masken (FFP-Masken, KN95/N95-Masken und OP-Masken) erlaubt.
    • Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sollen Angestellten mehr Möglichkeiten zum Homeoffice bieten.

    Die Bund-Länder-Beschlüsse im Überblick

    (Quelle: zdf.de, 19.01.2021)


Update 08.01.2021

Die Landesregierung NRW hat die Coronaschutzverordnung aktualisiert. Es werden die zuvor von Bund und Ländern getroffenen Vereinbarungen in NRW umgesetzt. Mit einem Zusatz bei Kontaktbeschränkungen und Ausnahmen zur 15-Kilometerregel:

  • Zusatz Kontaktbeschränkung:
    Personen eines Hausstandes dürfen sich mit höchstens einer Person aus einem anderen Hausstand treffen - [Zusatz:] „die von zu betreuenden Kindern aus ihrem Hausstand begleitet werden kann“. 
  • Ausnahmen 15-Kilometerregel:
    Reisen und Fahrten im Freizeitzusammenhang über einen Umkreis von 15 Kilometern um den Wohnort hinaus werden untersagt.
    Berufliche Fahrten, Arztbesuche, Besuche von pflegebedürftigen Verwandten und Fahrten zu geöffneten Einrichtungen des täglichen Bedarfs bleiben auch im Anwendungsfall dieser Regelung zulässig.

(Quelle: WZ, 08.01.2021)


Update 05.01.2021:



Aktuelle Regeln zu Corona für den Zeitraum 16.12.2020 - 10.01.2021:

Ansammlungen vermeiden - Kontaktbeschränkungen

Es gilt die Coronaschutzverordnung des Landes NRW.
Treffen sind nur noch mit Personen aus dem eigenen und höchstens einem weiteren Haushalt gestattet. Es dürfen sich insgesamt höchstens 5 Personen treffen, wobei Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren bei der Berechnung der Personenzahl nicht mitgezählt werden.

Weihnachtszeit und Sylvester:
Im Zeitraum vom 23. Dezember 2020 bis zum 1. Januar 2021 dürfen sich im engsten Familien- oder Freundeskreis höchstens insgesamt zehn Personen treffen. Auch hier werden Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren bei der Berechnung der Personenzahl nicht mitgezählt. Für öffentliche oder private Veranstaltungen (siehe unten) können abweichende Regeln gelten.

Veranstaltungen:
Veranstaltungen und Versammlungen sind mit wenigen Ausnahmen bis zum 20. Dezember 2020 untersagt.

Amt für Migration und Integration geschlossen:
Das Amt für Migration und Integration bleibt vom 16. Dezember bis zum 10. Januar für den Besucherverkehr geschlossen. Ersatztermine werden den Kundinnen und Kunden postalisch mitgeteilt. Termine zur Einbürgerung  - Aushändigung der Einbürgerungsurkunde -  werden noch bis Donnerstag, 17. Dezember, stattfinden. Beratungsgespräche zu Einbürgerung werden telefonisch durchgeführt.

Für befristete Aufenthaltstitel von Ausländerinnen und Ausländern, die zwischen dem 16. Dezember 2020 und dem 10. Januar 2021 ablaufen, wird die Fortgeltungsfiktion nach Paragraph 81 Absatz 4 Aufenthaltsgesetz von Amts wegen angeordnet. Das heißt, die befristeten Aufenthaltstitel behalten ihre Gültigkeit bis zur Entscheidung der Kommunalen Ausländerbehörde.

Darüber hinaus wird die Geltungsdauer von Aufenthaltsgestattungen, welche zwischen dem 16. Dezember 2020 und dem 10. Januar 2021 ablaufen, für Ausländerinnen und Ausländer mit Hauptwohnsitz in Düsseldorf, von Amts wegen bis einschließlich zum 31. März 2021 verlängert.

Die Kundinnen und Kunden des Amtes für Migration und Integration können den Service Point des Amtes für Migration und Integration weiterhin unter folgender Email-Adresse erreichen: servicepointamt54@duesseldorf.de

Zudem richtet der Service Point ab dem 16. Dezember eine Hotline für Notfälle unter der Rufnummer 0211-8921020 ein. Ein Notfall liegt erst dann vor, wenn Kundinnen und Kunden nachgewiesenermaßen ein unaufschiebbares Anliegen haben, das wirtschaftlich oder humanitär begründet ist. Dies trifft zum Beispiel auf eine unaufschiebbare Auslandsreise zu. Das Vorliegen eines Notfalls sollen die Kundinnen und Kunden mit aussagekräftigen Dokumenten nachweisen. In Frage hierfür kommen zum Beispiel Flugtickets, Verlustanzeigen bei der Polizei, Hotelbuchungen, Bestätigungen des Arbeitgebers oder eines Geschäftskunden über die Reise, Sterbeurkunden, ärztliche Atteste.

Auch das Kommunale Integrationszentrum wird Beratungen telefonisch und per Videogespräche durchführen (0211 892-4061).

Die Betreuung in den Unterkünften der Bereiche Obdach und Asyl wird gewährleistet, ebenso wirtschaftliche Hilfen/Leistungen. Darüber hinaus werden Notfalltelefonnummern und Bereitschaftstelefon analog der üblichen Feiertagsregelungen geschaltet.

Corona-Regelungen im Einzelnen:
https://corona.duesseldorf.de/schnell/aktuelle-regeln

Eingeschränkte Dienste der Stadtverwaltung:
https://www.duesseldorf.de/medienportal/pressedienst-einzelansicht/pld/corona-lockdown-auch-dienstleistungen-der-stadtverwaltung-sind-von-den-erweiterten-einschraenkungen-1.html


Aktuelle Regelungen zum Schulbetrieb in NRW

Das Schulministerium NRW gibt bekannt:

Von 14. bis 18. Dezember 2020 gilt: Die Schulen bleiben geöffnet, die Präsenzpflicht ist aufgehoben, die Schulpflicht besteht weiterhin und der Unterricht findet bis einschließlich Freitag, den 18. Dezember 2020 statt. Für die Klassen 1-7 ist den Eltern die Entscheidung über die Teilnahme ihrer Kinder am Präsenzunterricht in den Schulen freigestellt.

Ab Klasse 8 erfolgt der Unterricht grundsätzlich in Distanz. Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf werden auch in den Jahrgangsstufen 8 und darüber ein Angebot für den Unterricht in Präsenz in den Förderschulen erhalten.

Die Tage 21. und 22. Dezember 2020 sowie 7. und 8. Januar 2021 sind unterrichtsfrei.

Regelung für den Betrieb von KiTa-Einrichtungen

Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gibt bekannt:

Für den Zeitraum vom 14. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021 gelten daher folgende Hinweise für die Kindertagesbetreuung:

  • Die geplanten Schließzeiten werden umgesetzt.
  • Die Angebote der Kindertagesbetreuung werden darüber hinaus nicht geschlossen, d.h. es wird kein Betretungsverbot (wie im Frühjahr) ausgesprochen.
  • Die Betreuungsgarantie gilt: Kinder, für die der Besuch in ihrem Kindertagesbetreuungsangebot unverzichtbar ist, bekommen ein Betreuungsangebot. Wenn Eltern Hilfe und eine Betreuung brauchen, bekommen sie diese. Das gilt ausdrücklich auch für private Gründe. Kein Kind soll durch diesen Lockdown Schaden nehmen. Suchen Sie den vertrauensvollen Kontakt zu Ihrer Kita oder Kindertagespflegeperson.
  • Der Betrieb soll vom 14. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021 aber auf ein Minimum reduziert werden.
    Es geht daher der dringende Appell an alle Eltern, dieses Angebot nur zu nutzen, wenn es absolut notwendig ist.
    Die Weihnachtszeit und die Zeit zwischen den Jahren sind für viele Familien ohnehin arbeitsfreie Tage.

Das Ministerium bittet alle Eltern: Machen Sie von allen anderen Möglichkeiten Gebrauch, Beruf und Betreuung zu vereinbaren und bringen Sie, wenn es Ihnen möglich ist, Ihr Kind nicht in die Betreuung!

>>> Zur Veröffentlichung des Ministeriums


Liebe Lesende!

Eine unsichere Zeit, eine andere Zeit und gerade unsere Zielgruppe ist verunsichert und benötigt Unterstützung! Corona erleichtert auch unsere Arbeit im Ehrenamt nicht, aber die Beratungen laufen weiter, denn wir haben nachgerüstet. Vor Wochen hatten wir schon Spuckschutzwände zum Schutz angeschafft, außerdem wurde natürlich viel desinfiziert.

Jetzt haben wir nachgerüstet:

  • zwei Luftreinigungsgeräte,
  • FFP2-Masken für die Ehrenamtler*innen und Hauptamtler*innen,
  • zwei Desinfektionsständer mit Sensor,
  • noch mehr Desinfektionsmittel und Handschuhe,
  • 20 Regenschirme für die wartenden Kunden vor der Tür.

Es kommen nicht mehr so viele Menschen gleichzeitig in unsere Räumlichkeiten, dafür haben wir unsere Beratungszeiten verlängert, zusätzliche online-Beratungen wieder eingeführt und natürlich wird alle 20 Minuten gelüftet (der Wecker läuft). Finanziell war es für uns eine große Herausforderung, aber wir wollen, dass die Menschen bei uns, so weit es möglich ist, in Sicherheit arbeiten, beraten und beraten werden. Selbstverständlich führen wir auch genau Buch über die Personen, die unsere Räumlichkeiten aufsuchen.

Alle Beratungen (Lebenslauf und Bewerbungen, Ausfüllhilfe, Jobberatung, Behördenangelegenheiten, Asylrecht, Zeugnisanerkennung und Frauenberatung) finden weiterhin vor Ort statt, nur die Sprachgruppen (Englisch, Sprachcafé und Deutsch ab B2) finden wegen der größeren Teilnehmer*innenzahl online statt.

Für alle Beratungen ist eine Anmeldung zwingend erforderlich: 

Dienstag 14:00 -18:00 Uhr,
Donnerstag 14:00 - 18:00 Uhr

info@fwi-d.de

Auch Spezialberatungen (Schuldner*innenberatung, Arbeitsrecht, Selbstständigkeit, Mietrecht) laufen monatlich weiter. Bedanken möchte ich mich bei unseren Ehrenamtler*innen, Behördenbegleiter*innen und Übersetzer*innen. Trotz Corona sind sie uns treu geblieben und beraten weiter. Ohne sie wäre unsere Arbeit nicht möglich.

Hochmotiviert hatten wir für den Herbst viele Schulungen und Fortbildungen geplant. Die ersten konnten wir auch durchführen. Wegen der aktuellen Corona-Lage werden wir wieder auf die Webinarform umsteigen müssen. Inhaltlich wird es in den nächsten Wochen um die Themenfeldern Behördenbegleitung, Arbeitsrecht, Syrien, Iran und LGBTQ gehen.

Noch hoffen wir, das wir eine Outdoor-Weihnachtsfeier als DANKESCHÖN für das Ehrenamt im Dezember im Naturfreundehaus durchführen können.

Es wird bestimmt ein langer Herbst, aber wir werden die Zeit nutzen und wir sind uns sicher, dass dann auch wieder die Zeiten für "normale" Zusammenkünfte, Treffen, Diskussionen und Kaffee/Tee und Kuchen im Welcome Center/Welcome Point kommen werden und darauf freuen wir uns mir den Ehrenamtler*innen schon heute!

Passt auf Euch auf und bleibt gesund!

Eure Hildegard,
die sich auf zukünftige persönliche Treffen freut!

Hildegard Düsing-Krems
Vorsitzende
Flüchtlinge willkommen in Düsseldorf e.V.
Welcome Center / Welcome Point
Heinz-Schmöle Straße 7
40227 Düsseldorf

P.S.: Jeder Euro hilft uns, ein dezenter Hinweis :-)
https://www.fluechtlinge-willkommen-in-duesseldorf.de/spenden/geldspenden/

Die Bürgerstiftung Düsseldorf hat übrigens die Spuckschutzwände finanziert. Dafür bedanken wir uns sehr herzlich!